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Silvester in der Vaucluse, dem Ort des Mas l'Epicure

  • epicure-vaucluse
  • 16. Dez. 2025
  • 13 Min. Lesezeit
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Silvester in der Vaucluse: Eine leise Nacht in der Provence


Wer zum ersten Tag Silvester in der Vaucluse verbringt, erwartet vielleicht das Übliche: Raketen, Böller, ein Himmel voller bunter Lichter. Und wird dann überrascht – im positiven Sinne.

Denn hier, zwischen den Dentelles de Montmirail und dem Mont Ventoux, ist der Jahreswechsel oft eher leise, warm und gesellig als laut und spektakulär.

In diesem Beitrag nehme ich dich mit in eine typische Silvesternacht im Süden der Vaucluse, erzähle von alten Sitten, vom Wandel der Zeit – und davon, warum gerade diese Ruhe einen ganz besonderen Zauber hat.


2022 war men erstes Silvester. Ich durfte es erleben mit Freunden und Freundesfreunden. Alles etwas älteren Jahrgangs. Ich war ohne Ansprüche und doch sehr überrascht.

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Ein edel gedeckter Tisch im Esszimmer, ein Apero mit kleinen Häppchen und Champagner am offenen Kamin im Wohnzimmer.

Gemütlich auf dem Sofa am kleinen Tisch, auf Stühlen Bänken und Sesseln sitzend. Ein grosser Kreis voller Lachen und Gesprächen und jeder reichte dem anderen etwas zum verköstigen.


Das hat mich echt abgeholt, denn ich kannte ja noch den Trubel aus Deutschland, wo die Böller bereits Tage vorher knallten und Silvester an einen Krieg erinnern könnte.


Das eigentliche Menü begann erst gegen 21 Uhr. Es gab Jacobsmuscheln an Avocadocreme

( durfte ich vorbereiten), Hauptgang Ossobuco und Käsevariationen, was das Herz begehrt.

Das Dessert mit selbstgemachtem Eis und einer Torte und natürlich zu jedem Gang den passenden Wein. Im Hintergrund leiser Jazz und Gespräche aus früheren Zeiten, sowie aktuelles von allen. Die Geräuschkulisse könnt ihr euch sicher vorstellen.

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Und wieder Champagner zum Neuen Jahr. Aber nirgends ein Feuerwerk, Böller oder Lärm.

Nur der wunderschöne Sternenhimmel.

Jeder herzte sich und wünschte nur das Beste.

Und das Essen ging weiter. Und noch ein Rum als Absacker. Keiner war betrunken trotz der Mengen an Alkohol.

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Das hat mich echt verwundert, das ich keinerlei Nachwehen am anschliessenden Tag hatte.

So war mein erstes Silvester hier, das mich rundum glücklich und erfüllt von der Wärme und der Geselligkeit.




Silvester ohne Feuerwerk: Die leise Nacht zwischen Dentelles und Mont Ventoux



Das Auffälligste zuerst: Es gibt praktisch kein Feuerwerk in der Vaucluse an Silvester.

Keine stundenlange Knallerei, keine überfüllten Plätze mit Böllerregen. In vielen Dörfern rund um die Dentelles de Montmirail, in den Weinorten wie etwa Gigondas, Vacqueyras oder Beaumes-de-Venise, bleibt der Himmel stockdunkel – nur die Sterne und vielleicht der Mond über den Rebhängen und Felszacken.

Was man stattdessen hört:

  • das Klirren von Gläsern beim Anstoßen,

  • gedämpftes Lachen aus Häusern und Gîtes,

  • Musik aus einer Bar oder einem kleinen Restaurant im Dorf,

  • und manchmal nur den Wind, der vom Mont Ventoux herunter durch die kahlen Reben streicht.

Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommt, steht um Mitternacht oft etwas irritiert draußen, wartet kurz darauf, dass „es losgeht“ – und merkt: Hier geht Silvester anders.Und genau das macht den Reiz aus, wenn du einen ruhigen Urlaub über Silvester in Südfrankreich suchst.


Früher: Familienfest, Kirche und wenig Spektakel


Historisch war Silvester in der Provence – und damit auch im Süden der Vaucluse – gar nicht der große Höhepunkt des Winters. Viel wichtiger waren:

  • Weihnachten mit seinem „Gros Souper“ (das große, eher einfache Weihnachtsessen),

  • die berühmten 13 Desserts,

  • und der Dreikönigstag (Épiphanie) am 6. Januar.

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Silvester lag dazwischen – eine Art Übergangsabend, ruhiger, familiärer, ohne viel Aufhebens.

Typisch früher:

  • Man blieb im engsten Familienkreis.

  • Es gab ein etwas besseres Essen als an einem normalen Tag, aber keineswegs ein übertriebenes Luxusmenü.

  • In katholisch geprägten Orten gehörte der Besuch der Kirche zum Jahresabschluss dazu.

  • Um Mitternacht wurde angestoßen, man wünschte sich „Bonne année!“ – und das war’s.

Kein großes Feuerwerk, keine Partymeilen, keine laute Straßenkultur. Der Jahreswechsel war eher innerlich als spektakulär.


Alte Sitten: Brot, Öl, Salz und Wein für ein gutes Jahr


Spannend sind einige alte Bräuche und Volksvorstellungen, die sich rund um den Jahreswechsel gehalten haben oder zumindest in Erzählungen weiterleben:

  • Brot Ein frisches, großes Brot im Haus symbolisierte Fülle und Sicherheit. Wer mit vollem Brotkorb ins neue Jahr ging, sollte nicht hungern müssen.

  • Olivenöl In der Vaucluse ein selbstverständliches Lebensmittel – und zugleich ein Symbol für Licht, Leben und Gesundheit. Eine gefüllte Ölflasche im Schrank galt als gutes Omen.

  • Salz Salz steht für Beständigkeit und Schutz. Es sorgt dafür, dass Dinge haltbar bleiben – übertragen auch Glück und Beziehungen.

  • Wein In einer Region, in der Namen wie Gigondas, Vacqueyras, Beaumes-de-Venise und Ventoux zum Alltag gehören, ist Wein mehr als ein Getränk

    Er steht für Freude, Gemeinschaft und Genuss.

Die Idee dahinter:Mit Brot, Öl, Salz und Wein im Haus geht man nicht „arm“ ins neue Jahr, weder materiell noch symbolisch. Für deinen Silvesterurlaub in der Vaucluse kannst du diesen kleinen „Brauch“ übrigens ganz leicht übernehmen: ein guter Laib Brot, eine Flasche Olivenöl, ein Päckchen Salz und eine Flasche regionaler Wein – und schon hat der Abend eine besondere Note.


Essen statt Böller: Der „Réveillon“ in Südfrankreich


Wie überall in Frankreich spielt auch in der Vaucluse am 31. Dezember das Essen die Hauptrolle. Der Abend heißt passenderweise „Réveillon de la Saint-Sylvestre“, also die Silvesternacht, in der man lange wach bleibt.

Früher eher einfach und regional, heute oft eine Mischung aus Tradition und französischer Festküche:

  • Vorspeisen

    • Austern und Meeresfrüchte (auch wenn sie von der Küste kommen),

    • Foie gras,

    • kleine Häppchen, Blätterteiggebäck, Tapenaden.

  • Hauptgerichte

    • geschmorte Fleischgerichte wie Daube provençale,

    • Lamm aus dem Hinterland,

    • Fisch oder edle Fleischstücke im Restaurant.

  • Desserts

    • moderne Varianten der klassischen Bûche de Noël,

    • Schokoladen- oder Fruchtdesserts,

    • manchmal Reste der 13 Desserts von Weihnachten.

Dazu passen – ganz SEO-freundlich gesagt – wunderbar Provence-Weine an Silvester, insbesondere:

  • ein kräftiger Rotwein aus den Dentelles de Montmirail,

  • ein eleganter Gigondas oder Vacqueyras,

  • oder ein charaktervoller Ventoux-Wein.

Champagner oder Crémant gehören natürlich trotzdem dazu – spätestens um Mitternacht im Glas.


Dörfer, Gîtes und Ferienhäuser: Silvester wie bei Freund:innen


Wer den Jahreswechsel in der Vaucluse verbringt, entscheidet sich oft bewusst gegen den Trubel einer Großstadt – und für ein Gîte, ein Ferienhaus oder ein Mas auf dem Land, etwa im Umfeld der Dentelles und des Mont Ventoux.

Typisch für einen Silvesterurlaub in der Provence:

  • Man mietet ein Haus auf dem Land, oft mit Kamin und großem Esstisch.

  • Tagsüber geht es auf den Wochenmarkt, ins nächste Dorf oder zu einem Spaziergang durch die Weinberge unterhalb der Dentelles.

  • Abends wird gemeinsam gekocht oder in einem Dorfrestaurant gegessen.

  • Um Mitternacht steht man mit einem Glas Champagner draußen, schaut auf die dunklen Silhouetten der Felsen und Hügel – und hört weit und breit kaum Böller.


Ein besonderes Beispiel: Silvester im Mas l’Epicure

Wer es ganz stimmig und komfortabel mag, kann zum Beispiel das Mas l’Epicure für Silvester mieten.Hier haben bis zu 10 Personen Platz – ideal also für eine größere Familie oder eine Gruppe von Freund:innen, die gemeinsam in der Vaucluse feiern möchten.

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  • Das Silvesterangebot gilt für 3 Nächte.

  • Ab 6 Personen ist ein Silvestermenü mit Apéritif inklusive – und ein Neujahrsbrunch gehört ebenfalls dazu.

  • Der Champagner um Mitternacht ist selbstverständlich Teil des Arrangements.

  • Und wer Austern liebt, kommt auf seine Kosten: Sie passen hervorragend zum 4-Gang-Menü und können mitgenossen werden.

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So wird aus einem ruhigen, provenzalischen Jahreswechsel ein richtig rundes Erlebnis:Die Stille der Landschaft, der Blick Richtung Dentelles de Montmirail oder Mont Ventoux, die besondere Atmosphäre ohne Feuerwerk – und gleichzeitig ein festliches, kulinarisches Rundum-Paket in einem stilvollen Mas.

Anfragen für Silvester im Mas l’Epicure können direkt per E-Mail gestellt werden:


Der Wandel: Vom stillen Dorfabend zur sanften Eventkultur


Natürlich ist auch die Vaucluse nicht stehen geblieben. Mit Tourismus und besserer Anbindung hat sich die Art zu feiern verändert – wenn auch weniger extrem als in vielen Großstädten.

In größeren Orten wie Carpentras, Orange oder im nahen Avignon findest du heute:

  • Restaurants mit speziellen Silvestermenüs,

  • Bars mit Musik und Tanz,

  • kleinere Veranstaltungen, teils mit Lichtinstallationen oder Konzerten.

Trotzdem:Ein riesiges öffentliches Feuerwerk zum Jahreswechsel ist selten bis gar nicht. Die Stimmung ist lebendig, aber nicht überdreht.

Sehr beliebt ist inzwischen der Urlaub über Silvester in einem Ferienhaus oder Mas wie dem Mas l’Epicure:

  • Familien oder Freundesgruppen mieten ein Haus unweit der Dentelles oder des Mont Ventoux.

  • Man kocht zusammen, feiert im eigenen Rhythmus und hat doch die Dörfer und Märkte der Region vor der Tür.

  • Der Jahreswechsel fühlt sich dadurch gleichzeitig privat, intensiv und tief entspannend an.


Für wen sich Silvester in der Vaucluse besonders lohnt


Silvester in der Vaucluse, speziell in der Region um Dentelles de Montmirail und Mont Ventoux, passt perfekt für Menschen, die…

  • die Nase voll haben von Böller-Lärm,

  • lieber gut essen als frierend auf Plätzen stehen,

  • das Licht der Provence im Winter genießen wollen,

  • gern durch ruhige Weinorte schlendern statt durch Menschenmassen,

  • Wert auf authentische Atmosphäre legen,

  • vielleicht mit Freund:innen oder Familie ein ganzes Haus wie das Mas l’Epicure für sich haben möchten.

Statt „Partyurlaub“ ist es eher ein entschleunigter Silvesterurlaub in Südfrankreich – mit Märkten am Vormittag, einem Spaziergang durch die Weinberge am Fuß des Mont Ventoux am Nachmittag und einem langen, geselligen Abend.


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Praktische Tipps für deine Leser:innen

  • Wo übernachten?

    • Gîte oder Ferienhaus in der Nähe der Dentelles de Montmirail oder des Mont Ventoux.

    • Ein Mas wie das Mas l’Epicure für Gruppen bis 10 Personen, mit Silvestermenü und Neujahrsbrunch ab 6 Personen.

  • Einkaufen für den Silvesterabend

    • Vormittags auf den Provence-Markt (z.B. in Carpentras, Vaison-la-Romaine, Bédoin).

    • Brot, Käse, Oliven, Charcuterie, Wein, Obst und Gemüse der Saison besorgen – oder sich im gebuchten Mas kulinarisch verwöhnen lassen.

  • Restaurants reservieren

    • Viele Restaurants bieten ein festes „Menu de la Saint-Sylvestre“ an – rechtzeitig reservieren ist Pflicht, vor allem in den bekannteren Weinorten und in Avignon.

  • Erwartungen anpassen

    • Klar sagen: Wer ein großes, lautes Feuerwerk sucht, ist hier falsch.

    • Wer Ruhe, Sterne, gutes Essen und Provence-Atmosphäre sucht, liegt goldrichtig.

Fazit: Ein Jahreswechsel, der nachklingt – nicht knallt

Silvester in der Vaucluse ist kein Spektakel für den Himmel, sondern für die Seele.

Statt Böller und Raketen gibt es:

  • gutes Essen,

  • regionale Weine von den Hängen der Dentelles und des Mont Ventoux,

  • gemütliche Runden im Freundes- oder Familienkreis,

  • eine leise Mitternacht ohne Dauerlärm,

  • und – im Fall des Mas l’Epicure – ein festliches Silvestermenü, Champagner um Mitternacht und einen entspannten Neujahrsbrunch.

Alt und neu mischen sich: Die alten Sitten – Brot, Öl, Salz, Wein im Haus, die starke Rolle der Weihnachtszeit – schimmern noch durch. Gleichzeitig haben moderne Formen des Feierns Einzug gehalten: Restaurantmenüs, Gîtes, Hauspartys und stilvolle Mas-Angebote.

Wer einen ruhigen, genussvollen Silvesterurlaub in der Provence sucht, findet in der Vaucluse genau das: Eine Region, in der der Jahreswechsel nicht knallt – sondern sanft und geschmackvoll ins neue Jahr hinübergleitet.


Silvester in der Vaucluse: Eine leise, leuchtende Nacht zwischen Dentelles de Montmirail und Mont Ventoux


Ein anderes Silvester: Ruhig, herzlich und ohne Feuerwerk


Wer aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz anreist, erwartet oft:Böller, Raketen, volle Plätze, lautes Anzählen.

Und steht dann kurz vor Mitternacht draußen in einem Dorf der Vaucluse – und es passiert… nichts.Kein großes Feuerwerk, kein Dauerknallen. Vielleicht zündet irgendwo jemand eine einzige Rakete. Meist bleibt der Himmel über den Weinbergen und Felszacken der Dentelles einfach dunkel – nur die Sterne leuchten.

Was du in der Silvesternacht hier hörst, ist etwas ganz anderes:

  • das Klirren von Gläsern, wenn auf das neue Jahr angestoßen wird,

  • Lachen und Stimmen aus Häusern und Gîtes,

  • leise Musik aus einer Bar oder einem kleinen Restaurant,

  • und manchmal nur den Wind, der vom Mont Ventoux über die Reben streicht.

Silvester in der Vaucluse ist leise – und gleichzeitig sehr lebendig. Nicht nach außen, sondern nach innen. Und genau das macht diese Region für einen ruhigen Silvesterurlaub in Südfrankreich so besonders.


Tradition und Geschichte: Wie früher Silvester gefeiert wurde


Historisch war Silvester in der Provence nie der große Star des Winters. Viel wichtiger waren:

  • das „Gros Souper“ an Weihnachten – ein einfaches, aber symbolträchtiges Weihnachtsessen,

  • die berühmten 13 Desserts, die für Jesus und die 12 Apostel stehen,

  • und der Dreikönigstag (Épiphanie) am 6. Januar, oft mit dem traditionellen Galette-Kuchen.


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    Silvester lag irgendwo dazwischen – ein Abend zum Innehalten, nicht zum Spektakel.

Früher sah der Jahreswechsel in der Vaucluse ungefähr so aus:

  • Man blieb im engsten Familienkreis.

  • Es gab ein besseres Essen als sonst, aber kein übertriebenes Luxus-Menü.

  • In katholisch geprägten Orten besuchte man am Jahresende die Kirche.

  • Um Mitternacht stieß man an, wünschte sich ein „Bonne année!“ – und der Abend glitt ruhig aus.

Keine Partymeilen, keine Großevents, kein Feuerwerk. Der Übergang ins neue Jahr war eher innerlich, familiär und still.


Alte Bräuche: Mit Brot, Öl, Salz & Wein ins neue Jahr


Was ich an der Provence liebe, ist dieser tief verwurzelte Sinn für Symbole. Einige alte Sitten leben noch in Erzählungen weiter – oder werden ganz unbewusst gepflegt:

  • Brot Ein großer, frischer Laib Brot im Haus steht für Fülle und Sicherheit. Mit vollem Brotkorb ins neue Jahr – das bedeutet: Es wird an nichts Essentiellem fehlen.

  • Olivenöl In der Vaucluse ist Olivenöl Alltag und Symbol zugleich: Es steht für Licht, Leben und Gesundheit. Eine gefüllte Flasche im Schrank galt als gutes Omen.

  • Salz Salz ist das Sinnbild für Beständigkeit und Schutz. Es bewahrt und konserviert – im übertragenen Sinn auch Glück und Beziehungen.

  • Wein Namen wie Gigondas, Vacqueyras, Beaumes-de-Venise oder Ventoux gehören hier zum Alltag. Wein ist weit mehr als ein Getränk: Er bedeutet Gemeinschaft, Freude, Genuss.

Die Idee dahinter:Mit Brot, Öl, Salz und Wein im Haus geht man nicht „arm“ ins neue Jahr, weder materielle Armut noch Mangel an Freude und Verbundenheit.


Ich mag diesen Gedanken sehr – und er lässt sich wunderbar in einen ganz persönlichen Silvesterbrauch in der Vaucluse verwandeln:

Vor dem Jahreswechsel noch einmal Brot, Olivenöl, Salz und eine gute Flasche Wein aus der Region ins Haus holen – und bewusst wahrnehmen, wie reich dieses schlichte „Vorratsregal“ eigentlich ist.


Der Réveillon: Wenn Essen zur Hauptrolle wird


Wie überall in Frankreich ist auch in der Vaucluse das Silvesteressen – der „Réveillon de la Saint-Sylvestre“ – das Herzstück des Abends.

Während draußen die Landschaft zur Ruhe kommt, spielt sich drinnen ein kulinarisches Fest ab:

Vorspeisen:

  • Austern und andere Meeresfrüchte,

  • Foie gras,

  • kleine Tartes, Feuilletés, Tapenaden und andere Häppchen.

Hauptgänge:

  • eine langsam geschmorte Daube provençale,

  • Lamm aus dem Hinterland,

  • oder ein feines Fisch- oder Fleischgericht im Restaurant.

Desserts:

  • moderne Varianten der klassischen Bûche de Noël,

  • Schokoladen- oder Fruchtdesserts,

  • manchmal auch noch Reste der 13 Desserts.

Dazu passen wie gemacht:

  • ein kräftiger Rotwein aus den Dentelles de Montmirail,

  • ein eleganter Gigondas oder Vacqueyras,

  • ein charaktervoller Ventoux-Wein.

Und pünktlich um Mitternacht: ein Glas Champagner oder Crémant – manchmal auf der Terrasse, manchmal dick eingepackt unter dem klaren Winterhimmel.


Dörfer, Gîtes und Ferienhäuser: Silvester wie bei Freund:innen


Viele, die Silvester in der Vaucluse verbringen, entscheiden sich bewusst gegen Großstadttrubel – und für:

  • ein Gîte,

  • ein Ferienhaus,

  • oder ein traditionelles Mas auf dem Land.

Typisch für diese Art Silvesterurlaub in der Provence:

  • Vormittags geht es auf den Wochenmarkt – zum Beispiel nach Carpentras oder Vaison-la-Romaine –, um Brot, Käse, Obst, Gemüse und Wein zu kaufen.

  • Nachmittags locken Spaziergänge durch Weinberge, Dörfer und kleine Gassen.

  • Abends wartet ein großer Tisch, an dem alle zusammen sitzen, kochen, essen, reden, lachen.

  • Um Mitternacht steht man draußen, schaut Richtung Dentelles, Richtung Mont Ventoux – und hört statt Böller einfach nur die Stille und vielleicht ein „Bonne année!“ aus den Nachbarhäusern.

Es fühlt sich weniger an wie ein Hotelaufenthalt – und mehr wie Silvester bei Freund:innen, nur eben mitten in der Provence.


Ein Herzensort: Silvester im Mas l’Epicure


Besonders ans Herz gewachsen ist mir das Mas l’Epicure – ein Haus, das wunderbar zum Charakter dieser Region passt: warm, großzügig, gastfreundlich.

Hier kannst du Silvester in der Vaucluse feiern, wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist oder dir einfach etwas Besonderes gönnen möchtest:

  • Das Mas l’Epicure kann für Silvester ab 3 Nächten gemietet werden.

  • Es bietet Platz für bis zu 10 Personen – ideal für Familien, befreundete Paare oder eine Gruppe von Freund:innen.

  • Ab 6 Personen ist ein Silvestermenü inklusive Apéritif im Angebot.

  • Am Neujahrstag wartet ein entspannter Brunch, bei dem niemand früh aufstehen muss.

  • Der Champagner um Mitternacht gehört selbstverständlich dazu – denn ein neues Jahr beginnt hier nicht mit Krach, sondern mit einem liebevoll gefüllten Glas.

  • Für alle, die Austern lieben: Sie passen hervorragend zum 4-Gang-Menü und können natürlich sehr gern Teil des Abends sein.

So wird aus dem stillen, provenzalischen Jahreswechsel ein rundes, genussvolles Erlebnis:Die Ruhe der Landschaft, der Blick auf die Umgebung der Dentelles de Montmirail und des Mont Ventoux, ein Haus voller Menschen, die man mag – und ein Menü, das den Abend zu etwas Besonderem macht.

Anfragen für Silvester im Mas l’Epicure kannst du direkt per E-Mail stellen:epicure-vaucluse@mail.fr


Wandel mit Maß: Zwischen Tradition und moderner Leichtigkeit


Natürlich hat sich auch hier einiges verändert. Mit dem Tourismus und der besseren Erreichbarkeit ist die Vaucluse lebendiger geworden – aber auf ihre eigene, sanfte Art.

In größeren Orten wie:

  • Carpentras,

  • Orange,

  • oder im nahen Avignon

findest du heute:

  • Restaurants mit speziellen Silvestermenüs,

  • Bars mit Musik und Tanz,

  • kleinere Veranstaltungen, manchmal mit Lichtprojektionen oder Konzerten.

Trotzdem bleibt eines gleich:Das große, laute Silvesterfeuerwerk sucht man auch dort meist vergeblich. Die Nacht gehört eher dem Genuss und der Geselligkeit als dem Spektakel am Himmel.

Gerade deswegen ist die Gegend um die Dentelles und den Mont Ventoux für mich der ideale Ort, um im eigenen Tempo zu feiern. Man kann:

  • tagsüber durch mittelalterliche Gassen und über Märkte bummeln,

  • abends in einem Dorfrestaurant essen oder im Mas kochen,

  • und immer wieder in die Stille der Landschaft zurückkehren.


Für wen ist Silvester in der Vaucluse ideal?


Ich glaube, du wirst die Region lieben, wenn du:

  • die Nase voll hast von Lärm, Böllern und dichtem Feinstaub,

  • lieber in guter Gesellschaft an einem schön gedeckten Tisch sitzt,

  • Wein, gutes Essen und authentische Orte magst,

  • dich nach Sternenhimmel statt Feuerwerk sehnst,

  • den Winter gern mild, hell und doch gemütlich erlebst,

  • und dir vorstellen kannst, ein paar Tage in einem Haus wie dem Mas l’Epicure zu verbringen – mit Zeit, Raum und Ruhe.

Silvester in der Vaucluse, besonders rund um die Dentelles de Montmirail und den Mont Ventoux, ist kein Kurzauftritt mit großem Knall. Es ist eher ein sanftes Hinübergleiten ins neue Jahr, das im Herzen nachklingt.


Praktische Tipps für deinen Silvesterurlaub in der Vaucluse


1. Anreise & Timing

  • Plane 3–4 Nächte ein, damit du nicht nur ankommst, isst und wieder abreist.

  • Die Tage „zwischen den Jahren“ sind perfekt für ruhige Ausflüge und kleine Entdeckungen.

2. Übernachten

  • Gîte oder Ferienhaus in einem der Weinorte oder Dörfer rund um die Dentelles de Montmirail.

  • Ein Mas wie das Mas l’Epicure für Gruppen bis 10 Personen, mit Silvestermenü und Neujahrsbrunch ab 6 Personen.

  • Wer „ein bisschen mehr Stadt“ mag, kann sich Richtung Avignon orientieren – und dennoch tagsüber aufs Land fahren.

3. Einkaufen & Märkte

  • Morgens zu den Märkten in Carpentras, Vaison-la-Romaine oder Bédoin fahren.

  • Dort findest du alles für einen typischen provenzalischen Silvesterabend: Brot, Käse, Oliven, Wurstwaren, Gemüse, Obst, Süßes – und natürlich Wein.

4. Restaurants & Menüs

  • Viele Restaurants bieten ein festes Silvestermenü („Menu de la Saint-Sylvestre“) an.

  • Unbedingt frühzeitig reservieren, vor allem in bekannten Orten und Wein-Dörfern.

5. Erwartungen

  • Ganz wichtig:

    • Kein großes Feuerwerk erwarten.

    • Stattdessen: Ruhe, Sterne, trocken-kalte Luft, klare Nächte.

    • Und drinnen: Wärme, Licht, Gespräche, Musik – und ein sehr bewusst gefeierter Jahreswechsel.


Fazit: Ein Jahreswechsel, der das Herz wärmt


Für mich ist Silvester in der Vaucluse genau das, was ich mir von einem Jahreswechsel wünsche:

  • kein Krach, keine Hektik,

  • dafür gute Gespräche, gutes Essen, gute Weine,

  • eine Landschaft, die selbst im Winter etwas Sanftes, Tröstliches hat,

  • und ein Gefühl von Ankommen, statt nur „Feiern und weiter“.


Mein Hund IX und ich lieben die Region zwischen den Dentelles de Montmirail und dem

Mont Ventoux, und jedes ruhige Silvester hier bestätigt mich darin.

Vielleicht wirst auch du dich hier ein bisschen verlieben – in die Stille, in das Licht, in die Einfachheit und in die Art, wie man hier das neue Jahr begrüßt: leise, herzlich und voller Genuss.


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Von 💛 wünsche ich Euch ein Neues Jahr, das Dir gut tut:

mit Zeit zum Durchatmen, Menschen, bei denen Du Dich zuhause fühlst, schönen Momenten, die Du lange im Herzen trägst und Orte, an denen Du wirklich Du selbst sein kannst.

Möge 2026 Dir an Gesundheit, Wärme und viele kleine Augenblicke des Glücks schenken.


Bis zum nächsten Jahr

Christina

 
 
 

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